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Densitometrie – das zuverlässige Messverfahren für die Knochendichte

Densitometrie – das zuverlässige Messverfahren für die Knochendichte

Mit Knochenschwund kämpfen viele Menschen, besonders wenn sie älter werden. Nach und nach findet ein Abbau der Knochenstruktur und Knochendichte ab, der die Stabilität des Knochengerüsts vermindert und die Gefahr für Brüche und Frakturen erhöht. Etwa ab dem 35. Lebensjahr erfolgt ein Abnahme an Gewebe- und Knochenmasse, der sich mit den nachfolgenden Jahren beschleunigt. Die resultierende Erkrankung nennt sich Osteoporose. Ihre Auslöser sind Erkrankungen, Bewegungs- oder Kalziummangel.

Was ist Densitometrie?

Mit Hilfe einer Densitometrie lassen sich mittels verschiedener Verfahren Dichten messen. Bekannt ist beispielsweise die Farbdichtemessung. Hier wird die Volltondichte gemessen, genauer die Farbmenge pro Flächeneinheit für den Druck. Im medizinischen Bereich ist es die Osteodensitometrie, über die bei Erkrankungen die Knochendichte und der Kalksalzgehalt von Knochen ermittelt werden kann. Wichtig ist das Verfahren bei Knochenstoffwechselstörungen und Osteoporose, da bei beiden ein erhöhtes Risiko vorliegt, dass du dir schneller die Knochen brichst. Liegt ein Substanzverlust der Knochen vor, ist eine medikamentöse Behandlung notwendig, die auf den Schwund abgestimmt ist. Problematisch wird die Knochendichte mit zunehmendem Alter. Viele ältere Menschen, die sich nicht mehr gut bewegen können, fallen ungünstig. Knochenbrüche treten schneller auf, darunter der Hüftbruch, der bei vielen zu Bewegungsverlust und Alltagseinschränkungen führt. Auch Frauen in den Wechseljahren, starke Raucher, Menschen mit Alkoholproblemen oder Mangelernährung neigen zu einem erhöhten Risiko. Gleiches gilt bei Erkrankungen an der Schilddrüse.

Wie funktioniert die Methode der Knochendichtemessung?

Als diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Knochenstruktur und -dichte ist die Knochendichtemessung eine schnelle Methode, um früh eine Diagnose zu stellen, ob eine Osteoporose vorliegt. Über BMD-Tests wird die Knochendichte in verschiedenen Skelettarealen analysiert. Schon eine um zehn Prozent verminderte Knochendichte erhöht das Knochenbruchrisiko um das Doppelte. Das bekannteste Verfahren ist die DXA-Methode. Lendenwirbelsäule und Hüfte werden mit Röntgenstrahlen in zwei verschiedenen Intensitätsstufen beschossen. Die Strahlenstärke wird von der Dichte des Gewebes absorbiert. Daraus lässt sich bestimmen, in welchen Bereichen die Dichte geringer ist. Die Methode ist nicht invasiv und stellt daher keine Belastung für Patienten dar. Dazu dauert sie nicht lange – etwa fünf bis zehn Minuten mit modernen Geräten. Gleichzeitig ist die Strahlenbelastung bei der Behandlung sehr gering. Andere Untersuchungsverfahren sind der quantitative Ultraschall und die quantitative Computertomografie.

Bei welcher Diagnose und für welche Behandlung ist eine Densitometrie notwendig?

Eine Osteodensitometrie ist bei verschiedenen Beschwerden und auch als vorbeugende Massnahme wichtig. Vor allem ist das bei einem Verdacht auf Osteoporose der Fall. Hier ist es wichtig, noch vor einem erhöhten Frakturrisiko zu erkennen, dass Knochenschwund der Auslöser ist. Die Messung ist günstig, schnell und zuverlässig, empfohlen für Frauen ab 60 Jahre, für Menschen mit Gelenkproblemen, Rückenschmerzen, Körpergrössenabnahme, für Raucher, Magersüchtige und Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Nierenbeschwerden.

Warum ist die Osteodensitometrie bei Osteoporose wichtig?

Bei der Diagnose der Osteoporose ist die Knochendichtemessung eine der wichtigsten Untersuchungen, die entweder als DXA-Messung, Computertomografie oder Ultraschall erfolgt. Sie erlaubt ein frühzeitiges Erkennen eines möglich einsetztenden Knochenschwunds. Ermittelt werden durch die Messung der DXA-Methode der T- und der Z-Wert. Der T-Wert gestattet den Vergleich der Dichtwerte zwischen deinen Messergebnissen und dem eines durchschnittlichen jungen Erwachsenen. Der Z-Wert ermöglicht den Vergleich der gemessenen Knochendichte mit der einer gesunden Person.

Wie äussern sich die Symptome bei einer Osteoporose?

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Frauen sind für diese Erkrankung anfälliger als Männer. Dennoch tritt sie im Alter bei beiden Geschlechtern auf. Sie geht mit einem Knochenschwund einher, bei der die Substanz stark abgebaut wird. Dadurch werden die Knochen brüchiger und instabiler. Typische Beschwerden sind ein Rundrücken, Knochenschmerzen, häufige Knochenbrüche, die auch aus Bagatellsituationen einstehen, und eine abnehmende Körpergrösse. Die Beschwerden treten erst nach und nach auf, bevor die Diagnose einer Osteoporose gestellt werden kann. In den Wechseljahren liegt das bei Frauen am Östrogenmangel. Die Erkrankung kann ebenfalls eine Folge anderer Krankheiten oder durch Medikamenteneinnahme verursacht sein. Neben der Osteodensitometrie ist dann eine Ernährungsumstellung notwendig, das Verabreichen von Vitamin-D- und Kalzium-Präparaten und anderer Medikamente.

Wie sind Knochen aufgebaut?

Die Knochenarchitektur ist sehr komplex und entscheidend für die Stabilität des Körpers und für alle Bewegungen. Deine Knochen bestehen aus mehreren Gewebsarten, die unterschiedlich zusammengesetzt sind und verschiedene Aufgaben haben. Der Aufbau eines Knochens zeigt sich durch:

  • Knochenhaut
  • Röhrenknochen
  • Corticalis
  • Gewebefasern

Im Inneren des Knochens befindet sich ein schwammähnliches Knochengewebe, das sich Spongiosa nennt. In diesem Bereich setzt die Osteoporose an. Das Gewebe zeigt nach und nach grössere Löcher, wird luftiger und baut Knochensubstanz ab. Dabei bilden sich Mikrofrakturen, die per Knochendichtemessung frühzeitig erkannt werden können. Gerade für die Knochen gilt, dass eine Kette immer so stark ist wie ihr schwächstes Glied: Ist die Struktur angegriffen, kommt es zu Brüchen und weiteren Beschwerden.

Welche Informationen liefert eine Knochendichtemessung?

Die Osteodensitometrie als Untersuchungsverfahren liefert sichere und zuverlässige Messungen und Ergebnisse. Das umfasst beispielsweise:

  • frühzeitiges Erkennen von Osteoporose noch vor den ersten Knochenbrüchen
  • Rate des Knochenschwunds
  • zuverlässiges Dokumentieren der Wirksamkeit von Diagnose und Behandlung
  • Dokumentation einer Korrelation zwischen BMD und Frakturrisiko
  • Einschätzung des Frakturrisikos

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