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Leistenschmerzen Frau: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Leistenschmerzen Frau: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Leistenschmerzen kennen insbesondere Frauen nur allzu gut. Die Beschwerden derartiger Hüftschmerzen breiten sich im schlimmsten Fall im ganzen Unterleib aus können dabei viele verschiedene Ursachen haben. In diesem Artikel klären wir die wichtigsten Fragen rund um Schmerzen in der Leistengegend bei Frauen. Zudem erhältst du einige Tipps und Übungen gegen Leistenschmerzen.

Was sind Leistenschmerzen?

Bei Leistenschmerzen handelt es sich wie der Begriff bereits sagt um Schmerzen in der Leiste. Das bedeutet, dass sich die Beschwerden im Unterleib, in der Hüfte und in den Oberschenkeln bemerkbar machen. Die Art des Schmerzes kann sehr unterschiedlich sein. Die Schmerzen können stechend, scharf oder stumpf sein und zudem können sie akut auftreten oder einen chronischen Verlauf nehmen. Oft sind sie aber auch ein Anzeichen für eine ernstzunehmende zugrunde liegende Krankheit, weshalb du die Ursache für Leistenschmerzen gerade als Frau stets abklären solltest.

Welche Ursachen haben Leistenschmerzen?

Die Beschwerden im Unterbauch können verschiedenste Ursachen haben, weshalb die Hüftschmerzen stets abgeklärt werden müssen und oft eine Behandlung beim Arzt nicht ausbleibt. Zu den Ursachen für Leistenschmerzen zählen beispielsweise:

  • Muskelverletzungen
  • Sehnenverletzungen
  • Beckenringlockerung
  • Gelenkerkrankungen
  • Leistenbruch
  • Schenkelbruch
  • Nervenentzündungen
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane
  • Lymphknotenschwellungen
  • Erkrankungen der Harnorgane
  • Blasenentzündung

Gibt es für die Hüftschmerzen auch gynäkologische Ursachen?

Neben den oben genannten Ursachen sind bei Frauen oft gynäkologische Erkrankungen für die Schmerzen im Bauchraum verantwortlich. Nicht selten gehen die Beschwerden auf die Geschlechtsorgane zurück. Beispielsweise kann es zu Entzündungen in den Eierstöcken oder dem Eileiter kommen. Auch sogenannte Eierstockzysten sind mögliche Ursachen von Leistenschmerzen. Eine Endometriose kann sich ebenfalls in diesem Beschwerdebild äussern und nicht zuletzt verursacht eine Eileiterschwangerschaft ebenfalls Schmerzen in der Leistengegend.

Wie verbreitet sind Leistenschmerzen in der Schwangerschaft?

Leistenschmerzen sind gerade in der Schwangerschaft eines der häufigsten Symptome. In der Zeit der Schwangerschaft wird das Becken automatisch weiter und hormonelle Veränderungen beeinflussen den Körper. Zum Ende hin wird der Beckenbodenbereich immer weiter gelockert, um die Frau auf die Geburt vorzubereiten. Diese gelockerte Muskulatur und das ebenfalls gelockerte Bindegewebe können nicht nur Leistenschmerzen, sondern auch Schmerzen im Rücken oder im Becken auslösen. Insbesondere beim Treppensteigen oder beim Bergaufgehen machen sich diese Beschwerden bemerkbar. Doch nicht selten schmerzt die Leiste sogar beim Liegen. Bei vielen Frauen treten deshalb während der Schwangerschaft derartige Beschwerden auf, doch häufig haben Frauen auch erst während oder nach der Geburt damit Probleme. Der erhöhte Innendruck im Unterbauch begünstigt zudem einen Leistenbruch. Dieser kann auch während der Geburt geschehen.

Wann sollte ich mit den Symptomen zum Arzt?

Sowohl bei akuten Leistenschmerzen, als auch bei chronischen Beschwerden solltest du immer einen Arzt aufsuchen. Die Ursachen können, wie bereits erwähnt, sehr vielfältig sein und müssen deshalb von einem Facharzt abgeklärt werden. Dieser kann eine Diagnose stellen und somit die Erkrankung behandeln. Der Arzt kann mithilfe verschiedener Instrumente und einem Ultraschall sehen, welche Ursachen die Schmerzen haben. Egal, ob du schwanger bist oder nicht – bei Leistenschmerzen geht es um deine Gesundheit und derartige Symptome benötigen immer eine ärztliche Diagnose, um eine entsprechende Behandlung durchführen zu können.

Welche Untersuchungen werden beim Arzt durchgeführt?

Der Arzt führt verschiedene Untersuchungen durch, um herauszufinden, weshalb die Symptome bei dir auftreten. Er untersucht dabei oft sowohl den Bauchraum, als auch die Schenkel und den gesamten Körper. Zunächst kannst du hier den Hausarzt aufsuchen. Solltest du schwanger sein, so solltest du die Schmerzen in jedem Fall zusätzlich mit deinem Frauenarzt abklären. Natürlich kannst du in diesem Falle auch sofort den Gynäkologen aufsuchen. Folgende Untersuchungen werden bei Leistenschmerzen durchgeführt:

  • Abtasten
  • Ultraschall
  • Endoskopie
  • Blasenspiegelung
  • Laparoskopie

Welche Übungen helfen bei Leistenschmerzen?

Es gibt einige Übungen, mit denen sich Leistenschmerzen lindern lassen. Sie helfen ebenfalls dabei, solchen Beschwerden vorzubeugen. Denn oft sind Leistenschmerzen durch eine zu grosse Belastung von Sehnen, Muskeln oder Gelenken bedingt. Übungen gegen Leistenschmerzen sind:

  • Bauchmuskeltraining: Die Bauchmuskulatur zu trainieren hilft, da ein solches Training die Muskelgruppe stabilisiert. Somit kann die Muskulatur einem erhöhten Druck im Innenbauch entgegenstehen.
  • Oberschenkel und Gesässmuskulatur trainieren: Auch regelmässiges Training der Oberschenkelmuskulatur und des Pos helfen dabei, die Gelenke zu stabilisieren und wirken sich somit auch positiv auf Kniegelenke und Hüfte aus. Dies hilft bei der Entlastung.
  • Rückenmuskulatur trainieren: Auch dies trägt zu einer besseren Haltung bei. Sie zu kräftigen und aufzubauen, verhindert auch die Entwicklung einer Schonhaltung. Mit einem starken Rücken wird gleichzeitig die Wirbelsäule entlastet, was wiederum Leistenschmerzen vorbeugt.

Es gibt also einige Übungen, die du den Leistenschmerzen entgegensetzen kannst. Sollten die Schmerzen bei dir sehr stark ausgeprägt sein, solltest du alle Übungen in jedem Fall mit deinem Arzt absprechen. In manchen Fällen kann es hilfreich sein, sich von einem Experten wie beispielsweise einen Physiotherapeuten bei den Übungen begleiten zu lassen.

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